________FORSAKEN

Als zwar nicht meisterhafte, aber begeisterte Lotgd- Spielerin glaube ich, dass auch meine Chars- in denen zum Teil wirklich viel Zeit und Mühe steckt- hier Erwähnung finden sollten.

Ziemlich verschieden sind sie eigentlich, wobei ich schon immer gern den „Magiertypen“ gespielt habe.

Caladniel Anarêl  ist mein ältester Char, mit dem ich so ziemlich jeden Blödsinn angestellt hab, der einem Anfänger nur einfällt. Eigentlich beachtlich, dass sie das überlebt hat, finde ich.

"Götter? Ich habe mein Herz dem Dunkel geschenkt.. einen, den ich liebte, ermordet. Und jenen, den ich lieben und lehren sollte, zur Hölle geschickt. Gäbe es Götter, die die Welt kümmerte.. sie hätten mich längst vernichtet"

„Anarêl“ ist das elfische Wort für „Sonnenstern“, an und für sich schon ein Paradoxon im Namen. Denn sonnig ist sie ganz und gar nicht (vielleicht hab ich ihr ein bisschen zu viel angetan?)  Nuja, genannt wird sie jedenfalls „Cala“ (was so viel wie „Licht“ bedeutet.. auch ungemein "passend" )

Die kürzeste Beschreibung wäre wohl: Eine Halbelfe, die ein absolutes Talent hat, sich durch Ungeduld und Selbstüberschätzung in Schwierigkeiten zu bringen.

Die Vorgeschichte wäre zu verwickelt, um sie hier zu erzählen, es sei nur erwähnt, dass sie aus dem hohen Norden kommt, sprich mit Klippen, Meer, Möwen, Nordwind und Fischerbooten aufgewachsen ist.

Irgendwann reichte es ihr, ungeduldig wie sie ist, wollte sie was erleben. Und sie verschwand ohne ein Wort, zog eine ziemliche Weile mit Elfen herum. Logisch, dass sie von denen einige Werte sowie den Glauben und die Art der Waffenführung übernahm.

In Pandea vertrat sie auch zuerst zutiefst überzeugt die Mächte des Lichts, denen die Elfen dienten. Aber sie kam da ziemlich schnell durcheinander, verlor diese Ideale eigentlich recht bald. Auch bekam sie es mit dunkler Magie zu tun, entdeckte die eigene magische Gabe und die damit verbundene Macht.. legte die Prüfung zur Magierin ab und geriet immer mehr auf den zwielichtigen Weg, wohl auch weil dieser mehr Macht versprach- eine Versuchung, in die wohl jeder Magier irgendwann gerät.

Ziemlich bald traf sie auch ihre Wahl- und just die verkehrte (worüber sie sich heute, nach über 20 ingame- Jahren immer noch ärgern kann)

Verliebt und noch idealistisch genug, um zu glauben, sie würde es niemals bereuen, sich die Ewigkeit angetan zu haben,  wählte sie, eine Elfe zu sein.

Mittlerweile hat sich ziemlich viel geändert. Was sie nun ausmacht:

- Spitze Ohren und eine eher elfisch zu nennende Arroganz, aber absolut typisch menschliche Ungeduld, Unfähigkeit, Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, wenn in ihren Augen etwas getan gehört- also nicht eben einfach im Umgang

- Absolute Hingabe an die Magie und Perfektion, was das Element Feuer betrifft. Bündnis mit einem Drachen. Schon lang hat sie sich von der lichten Magie abgewendet und sich mit der der Schatten beschäftigt, wo sie es aber nie weiter bringen wird, als zum Elementaren

- Eine mir fast schon unheimliche Faszination für Drow.. wobei es irgendwie nicht ganz klar ist, ob diese Faszination positiv ist. Dieser zugrunde liegt (vermute ich mal, schön wärs, wenn ich den eigenen Char je durchschaute) die Tatsache, dass es vor allem zwei Dunkelelfen waren, die für sie den Lauf der Dinge bestimmt haben- Jadawin und „Shadowrunner“, wobei ersterer  wohl deutlich faszinierender war- und wohl auch nicht so ganz unschuldig an ihrer Hinwendung zu den Schatten (obwohl sie diese damals noch vehement ablehnte). Und zweiteren wird sie wohl auch nicht vergessen.

- Ein leidenschaftlicher Hass auf alles, was sich „Dämon“ nennt. Alles Derartige, dem sie gewachsen ist, findet nach und nach durch ihre Hand zurück  in die Hölle. Dämonische Wesen, die zu stark für sie sind, fordert sie immer wieder heraus, um ihre Macht abzuschätzen.

- Launenhaftigkeit, wie man sie vielleicht noch von Drachen kennt. Im einen Augenblick noch ganz umgänglich, kann sie im nächsten Moment bereits eine Gegnerin sein. Logik ist da keine dahinter- ihre Gesinnung scheint sich nach dem zu richten, wonach ihre im Augenblick ist.

- Außerdem eine ironische Einstellung zum Leben, das sie nicht sonderlich ernst zu nehmen scheint. Einem jeden Kampf steht sie eigentlich ziemlich ambivalent gegenüber, es sei denn er ist magischer Natur. Da würde es ihr Ego nicht vertragen, besiegt zu werden

Aussehen: Wie jemand, der den Großteil seiner Zeit in der Wildnis verbringt. Nicht klein, nicht hochgewachsen, man sieht ihr an, dass sie leicht zu reizen ist. schmale, kräftige Hände, die verraten, sie ist eine Schützin. Blondes Haar, wie bei einer Wilden mit einem geflochtenen Riemen gehalten, graue Augen, die meist düster wirken, wie ein Gewitterhimmel

 

Shayari ist ein absolutes Biest.

Nein, anders kann man sie nicht nennen. Eine Drow wie sie im Buche steht, berechnend, boshaft und eine Elfenhasserin.

"Seid mir nicht in Weg, dann überlebt ihr, bis mir irgendwann langweilig ist.. Lichtkriecher!"

Was tut so eine typische Drow an der Oberfläche? Sich den ewigen Machtkämpfen der Unterstadt entziehen- und den Mordplänen der Schwestern. Eigentlich wurde sie heraufgeschickt um einen Verräter zur Strecke zu bringen, bevor er seine Fähigkeiten anderen verkaufte.

Allein: trotz Jahren des Studiums und der praktischen Erfahrung war sie ihm nicht gewachsen und musste aufgeben. Sie kehrte in die Unterstadt zurück, wo sie den Rang einer Veldriss innehatte. Auf eine Weile konnte sie sich dem Ruf und den Häschern der Ilharess entziehen. Aber irgendwann musste sie doch vor diese treten.

Eine der beiden  überlebte dieses Treffen nicht. War sie auch dem Verräter nicht gewachsen, die Ilharess, welche sich seit Jahren auf ihre Wächter verließ, brachte sie zur Strecke.

Sie nahm deren Waffe an sich, die dämonische Peitsche mit sieben  Strängen, und verließ die Unterstadt erneut. Denn Shayari dachte nicht daran, sich den Machtkämpfen auszusetzen und womöglich ein ähnliches Ende zu finden. Sie nahm das Licht in Kauf dafür, den Elfen, den Menschen und den lichten Wesen das Leben ein wenig schwer zu machen.

Dabei hat sie in Valyria Unterstützung gefunden. Ein Dämon ist ein starker Trumpf, den sie auch skrupellos ausspielt, wenn es sein muss.

Zu ihr gibt es nicht so viel zu sagen.. denn böse Aktionen laufen klarerweise im Untergrund und dürfen nicht verraten werden.

Was sie ausmacht:

-         Verachtung für alle Oberflächenwesen, die in ihren Augen höchstens der Unterhaltung dienen können

-         Rastlosigkeit, wenn es darum geht, selbigen das Leben schwer zu machen, doch eine gewisse Vorsicht gegenüber Überlegenen. Sie hält sich zwar für „besser“ aber nicht für unbesiegbar

-         Der ausgezeichnete Umgang mit Peitsche und Dolch, Beherrschung der üblichen Drowzauber und einer recht „nützlichen“ Fähigkeit, dem Gegner Angstvorstellungen zu verschaffen (was sie nicht selten zum puren Vergnügen tut)

Wie sie aussieht.. nun, wie eine Drow eben. Dunkle Haut, silberweißes Haar, recht zierlich (was aber keineswegs Schwäche bedeutet), obsidianschwarze Augen (untypisch für Drow). Man könnte sie eigentlich schön nennen, wäre sie nicht so bösartig.

 

Meril en Eryn Anor ist eine rechtschaffen gute, gläubige Priesterin Manwes.. ich hätt nicht gedacht, dass die mal so enden würde.

"Was willst du mir tun? Ich bin in Manwes Hand. Magst du aus der untersten Hölle kommen, ich glaube an das Licht, das dich strafen wird"

Als ich angefangen hab, sie zu spielen war sie das ziemliche Gegenteil davon. Sie  ließ sich von niemandem was sagen, war ziemlich vergnügt damit, konnte mit dem Schwert ziemlich gut umgehen, schrieb Unabhängigkeit ganz groß und war schnell mal dabei, wen zum Duell zu fordern.. an und für sich schon untypisch für ein "Elfenprinzesschen" wie sie... sie hätte es nicht nötig gehabt sich (sehr zum Entsetzen der Familie) so mit dem Schwert durchzuschlagen, aber irgendwie reizte sie eben das Abenteuer.

Bis vor einer Weile hatte sie sogar Flügel. sprich eine Elfe, wie sie im Buche steht. Tja, und dann passierte einiges. In Valyria auftauchend, hat sie sich schon von Anfang an mit einem kleinen Dieb angelegt.. ihr Pech war eben, dass er ein Gesandter der Hölle war.

Ihren geliebten Drow (ja, irgendwie mögen meine Elfen die) verließ sie aus gekränktem Stolz für einen Elfen.. und nun hatte sie zwei Feinde.. zwei Todfeinde. Da kam sie nicht mehr so ganz heil heraus.. sie verlor ihre Flügel, manche im Dorf erzählen sogar, die Elfe hätte den Kampf mit dem Dämon gar nicht überleben können.. lange blieb sie verschwunden.

Und dann tauchte sie wieder auf, waffenlos, um einiges stiller geworden und von einer eigenartigen Kraft und tiefem Glauben erfüllt. Wo sie war, darüber schweigt sie sich aus. Seither ist sie de Lichtpriesterin Valyrias.

 

Kyriel d'Mîthfalas ist schercklich kompliziert zu spielen und obendrein ziemlich leicht zu erschrecken. Über sie ist nicht viel zu sagen, da sie ein Versuchschar ist.. wollte sehen, ob ich sowas überhaupt spielen kann

Eine kleine Elfe, noch recht jung, ziemlich kindlich an sich und im Augenblick bis über beide Ohren verliebt. Wird schon wieder aufn Boden kommen,  im Augenblick bring ichs einfach nicht fertig, sie zu löschen. Die Kleine ist stumm, aber nichtdestotrotz aber ziemlich lebhaft und begeisterungsfähig. Und genau so leicht ist sie zu erschrecken.

Vor Magie hat sie Angst (mehr als normal ist) , warum is allerdings ungeklärt, wird sie auch nicht verraten, denk ich, sollte ch das je ausspielen.

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