________FORSAKEN

Irgendwann mal soll hier alles landen, was mir an guten Gedichten über den Weg läuft..Nicht jeder ist ein Goethe, aber ich habe schon viele Gedichte von anderen gefunden, die schlicht und einfach..schön sind. Und die kommen so nach und nach hier rein.

 

Sterne

und ich sehe einen Stern am Nachthimmel
heller und klarer als alle anderen

und ich weiß, er ist die Antwort nach der ich gesucht habe
er gibt mir das Licht und die Wärme
er gibt mir die Hoffnung und die Kraft

und ich weiß, ich muß nur hingehen und ihn holen
und er wird mir den Weg erhellen, den ich gehen muß

aber ich stehe hier und kann mich nicht bewegen
kann ihn nur anschauen, sein Leuchten, sein Funkeln
kann mich in seinem Glanz spiegeln und doch im Schatten stehen

(Kazyeeqen da Calaqendi) einfach..schön

 

Equinox

Winde, sprecht mir. Stürme, singt mir!
Durch die Nacht auf dunklen Schwingen
trägst du mich durch deinen Traum
Ewigkeiten zieh'n vorüber,
Unendlich groß scheint mancher Raum
Mit den Winden flieg' ich leise,
sehe Licht und Schattenwelt
Falle tief und schreie stumm,
bis der Wind mich wieder hält.


Steine, schweiget. Erden, betet!
Alter Fels schon seit Äonen,
bist du hier und nichts geschah
mit deinem Antlitz rau und tief,
sahst du große Menschenschar
Meiner Ahnen Lebensspanne,
viel zu kurz um zu besteh’n
Jetzt in deinem Schoße liegend,
ihre Körper schnell vergeh'n


Flammen, flüstert. Feuer, schreit!
Brennen will ich immerdar, 
Körper, Geist verzehrt von Flammen
Was heut ist und damals war,
Geister die mir einst entkamen
Höllenfeuer sie empfangen,
heiße Asche, heiße Glut
Sind auf ewig hier gefangen,
hier in meiner weißen Wut


Wasser, murmelt. Wellen, flucht!
Eisig kalt, unsagbar tief,
verschlungen hast du manches Schiff
Voller Kraft und Dunkelheit,
sank mein Boot an deinem Riff
Mit sanften Wogen fängst du mich,
 langsam sinke ich herab
Wo ich finde was ich suche,
mich empfängt mein stilles Grab.

(Thore) so dichten sollte man können..

 

Warum..warum immer ohne Titel?

Gefangen im Verlies des Nebelreich
So kalt und sanft, so zart und bleich
Graue Gedanken benebeln die Sinne
Glühend heißer Wind, dem ich entrinne

Wie der Sterne nach dem Firmament
So Liebesverloren verlang ich nach dir
Wie im Winde der letzte Stern verbrennt
So kannst du mich erlösen von der Gier

Die wie ein Fluch mich selbst zerstört,
Wenn deine Augen mich einmal betört
Errette mich, mein ganzes Herz ist dein
Erlöse mich, von meiner Liebespein

(Timo) mal was ganz anderes..

.

Augenblick 

So jagen sie dahin im Licht der Sterne

von einem, ach so fernen, Ruf gelockt

der still und ganz unhörbar mich umwebt

Ich seh’ hinauf, ich folgt’ ihnen so gerne

vorbeigezogen, sacht den Mond berührt

Da wär’ ich eurer Erde bald entschwebt

Wie leicht ist doch ein Träumerherz

entführt..

(Cordula) was kann man dazu noch sagen?

 

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